IG Metall Betzdorf
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20.11.2018, 09:11 Uhr

" Ihr wollt Streik - wir sind bereit "

Warnstreik mit Autokorso bei Hombach Wärmetechnik in Rosenheim am 06.11.2018

  • 08.11.2018
  • Aktuelles, Tarif

Die Beschäftigten der Firma Hombach in Rosenheim folgten um 11 Uhr dem Aufruf der IG Metall zum Warnstreik. Die Produktion stand still. Da Geschäftsführerin Ruth Hombach der IG Metall den Warnstreik auf dem Betriebsgelände verboten hatte, fuhren die Warnstreikenden laut hupend mit einem Autokorso zur Stadhalle in Betzdorf. Bevor sie die Streikversammlung dort durchführten, nahmen sie an der öffentlichen Gerichtsverhandlung vor dem Arbeitsgericht gegen ihren Betriebsratsvorsitzenden Teil. „Einer für Alle - Alle für einen - MehrWert mit Tarif“ stand auf den roten T-Shirts, die sie aus Solidarität auch im Gerichtssaal trugen.“Wir sind im Westerwald und nicht im Wilden Westen, stellte die IG Gewerkschaftsekretärin der IG Metall Betzdorf auf der Streikversammlung in der Betzorfer Stadhalle fest.“Rausschmiss und Amtsenthebung geht gar nicht“.

Aus Frankfurt überbrachte die solidarischen Grüße des Vorstandes der IG Metall Ralf Kutzner ( Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall)  „Die IG Metall, der Vorstand und ich und alle Mitglieder der IG Metall stehen hinter dem Kollegen Uwe Ruhnke und dem berechtigten Kampf der Belegschaft um Tarifbindung.“

Die Beschäftigten sind sauer. In einem Meinungsbild forderten sie ihre Tarifkommission auf, beim Vorstand der IG Metall die Urabstimmung für einen unbefristeten Streik zu beantragen. "Wir wollen am Verhandlungstisch einen Arbeitskampf verhindern!“ IG Metall Verhandlungsführer Uwe Zabel forderte die Aufgabe der Blockadehaltung der Geschäftsführung von Hombach. „Einen unbefristeten Streik kann die Geschäftsführung von Hombach nur verhindern, wenn sie von ihrem hohen Ross runterkommt und anstatt den Betriebsratsvorsitzenden rausschmeißen zu wollen lieber die Kraft und Energie sinnvoll einsetzt und ein verhandlungsfähiges Angebot macht“. Für die Warnstreikenden ist  klar „Ihr wollt Streit - Wir sind bereit!“. aus Solidarität mit ihrem Betriebsratsvorsitzenden trugen sie alle eine rotes T-Shirt: Einer für alle - alle für Einen! Mehrwert mit Tarif“


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